Eltern-Kind-Gruppen begleiten Eltern

Seit ihrer Gründung im Jahr 1976 begleiten die Eltern-Kind-Gruppen junge Familien in einer Lebensphase voller Veränderungen. Das Regensburger Konzept verbindet Begegnung, Austausch und Bildung miteinander. Eltern erhalten Raum, sich über Fragen des Familienalltags auszutauschen, voneinander zu lernen und Gemeinschaft zu erleben, während Kinder erste soziale Erfahrungen sammeln. Offen für alle Familienformen, Konfessionen und Nationalitäten sind die Gruppen bis heute ein niedrigschwelliges Angebot der katholischen Erwachsenenbildung und zugleich ein wichtiger Anknüpfungspunkt an das Leben in den Pfarreien.
Zu Beginn zeichnete Elli Meyer, Leitung der Fachstelle Familienbildung und Eltern-Kind-Gruppen, die Entwicklung des Projekts nach und zeigte auf, weshalb die Eltern-Kind-Gruppen seit fünf Jahrzehnten erfolgreich bestehen: Sie seien stets offen gewesen für gesellschaftliche Veränderungen und hätten ihre Angebote kontinuierlich an die Bedürfnisse junger Familien angepasst. Die Modernisierung der Ausbildung, digitale Lernangebote sowie neue Kommunikationswege seien Beispiele dafür, wie sich das Projekt weiterentwickelt habe, ohne seinen ursprünglichen Auftrag aus den Augen zu verlieren.
Ein besonderer Ausblick kam von Katrin Madl, Leiterin der Fachstelle Familienbildung und Eltern-Kind-Gruppen. Sie kündigte die Premiere eines neuen Werbespots an, der künftig Interessierte auf das Regensburger Eltern-Kind-Projekt aufmerksam machen soll. Der Film beschreibt mit einem Augenzwinkern die Rolle der Leiterin.
Ehrengäste würdigen das erfolgreiche Projekt

In ihren Grußworten würdigten zahlreiche Ehrengäste die Bedeutung der Eltern-Kind-Gruppen für Kirche und Gesellschaft.
Wolfgang Stöckl, Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Regensburg, Martha Bauer, Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes im Bistum Regensburg, Ordinariatsrat Dr. Walter Zahner, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge und Bischof Rudolf Voderholzer unterstrichen die herausragende Bedeutung des Projekts innerhalb der kirchlichen Erwachsenenbildung. Die Eltern-Kind-Gruppen seien seit Jahrzehnten ein Erfolgsmodell, das Bildung, Begegnung und gelebte Gemeinschaft miteinander verbinde und damit einen unverzichtbaren Beitrag für Familien leiste.
Neben den Festreden bot der Tag zahlreiche Gelegenheiten zur Begegnung und Weiterbildung. Verschiedene Workshops luden dazu ein, neue Impulse für die praktische Arbeit mitzunehmen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. So wurde das Jubiläum nicht nur zu einem Rückblick auf 50 erfolgreiche Jahre, sondern zugleich zu einem lebendigen Forum für die Zukunft der Eltern-Kind-Gruppen.
Den geistlichen Abschluss bildete eine Andacht, die Diakon Edwin Berner gestaltete. Gemeinsam blickten die Teilnehmerinnen auf 50 Jahre Eltern-Kind-Gruppen im Bistum Regensburg zurück. Die Andacht bot Gelegenheit, Dankbarkeit für das Erreichte auszudrücken und mit Zuversicht auf die Zukunft des Projekts zu schauen.
Der Dank gebührt den EKG-Leiterinnen

Der größte Dank des Jubiläumstages galt schließlich den zahlreichen Leiterinnen der Eltern-Kind-Gruppen. Mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Engagement und ihrer Zeit gestalten sie Woche für Woche Räume der Begegnung für Familien. Sie hören zu, begleiten, vernetzen Menschen und schaffen Gemeinschaft. Ohne ihren ehrenamtlichen Einsatz wäre das Regensburger Eltern-Kind-Projekt über fünf Jahrzehnte hinweg nicht zu einem so erfolgreichen und wertvollen Bestandteil der Familienbildung im Bistum Regensburg geworden.
Für den Bericht: Katrin Madl / Elli Meyer
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