KEB Bistum Regensburg

Marketing fail?

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Da hängt er: gedemütigt, gefolter, hingerichtet. Der Gekreuzigte ist allgegenwärtig. Klar, das Kreuz ist ja Symbol des christlichen Glaubens. Aber warum eigentlich?

Was ist so erbauend daran, den qualvollen Tod Jesu Christi ständig vor Augen zu haben? Wer hat Lust, an einen Gott zu glauben, der seinen eigenen Sohn grausam sterben lässt? Und dann feiert die Kirche am 14. September auch noch ein eigenes Fest: "Kreuzerhöhung". Was gibt's denn da zu feiern?

Schon der Apostel Paulus wusste: Einen gekreuzigten Gottessohn zu verkündigen, kommt nicht unbedingt gut an. Nach menschlichen Maßstäben ist das Kreuz keine "Gute Botschaft", sondern eine Zumutung. Paulus selbst war dennoch überzeugt: Im Kreuz erkennen wir "Gottes Kraft und Gottes Weisheit" (1 Korinther 1,24). Warum also musste Jesus sterben? Wie hat er selbst seinen Tod gedeutet? Und was hat das Kreuz damals mit mir heute zu tun? Das sind Fragen, die es in sich haben.

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