KEB Bistum Regensburg

Ungerechtigkeit – ein Gefühl, das Kinder besonders wahrnehmen

Ungerechtigkeit – ein Gefühl, das Kinder besonders wahrnehmen

"In der kleinen Welt, in welcher Kinder leben, gibt es nichts, das so deutlich von ihnen erkannt und gefühlt wird, als Ungerechtigkeit." (Charles Dickens)

Dieses Zitat bringt auf den Punkt, wie sensibel Kinder für Fairness und Gerechtigkeit sind. Ihre Welt ist geprägt von klaren Regeln und festen Erwartungen, und wenn diese verletzt werden, spüren sie dies unmittelbar und intensiv.

Für uns Erwachsene ist es wichtig, diese Wahrnehmung ernst zu nehmen und Kindern einen Raum zu schaffen, in dem sie sich verstanden und gerecht behandelt fühlen. Denn aus dem Umgang mit Ungerechtigkeit lernen Kinder nicht nur, ihre eigenen Gefühle zu benennen, sondern auch Empathie und soziale Verantwortung zu entwickeln.

Unsere Aufgabe ist es, Kinder in ihrer kleinen Welt zu begleiten, ihre Sichtweisen anzuerkennen und gemeinsam Wege zu finden, wie Fairness gelebt werden kann – damit ihre Welt wächst und sich zu einem Ort der Sicherheit und des Vertrauens entwickelt.

Passend dazu erinnern wir am 17. Juli, dem Internationalen Tag der Gerechtigkeit, daran, wie wichtig es ist, Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen zu fördern – für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.


Autorin: Katrin Madl, Fachstelle Familienbildung & EKG

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